Domstadt Limburg a. d. Lahn

Limburg a. d. Lahn liegt zwischen Westerwald und Taunus, direkt an der A3. Von hier sind es 75 km nach Frankfurt/Main, 55 km bis Koblenz bzw. 110 km bis Köln. Auch die hessische Landeshauptstadt, Wiesbaden, erreicht man innerhalb weniger Minuten. Unsere Stadt hat etwa 36.000 Einwohner, in der Kernstadt und den dazugehörenden Stadtteilen.

In den Stadtteilen wurde in den letzten Jahren viel neues Bauland erschlossen. Hier steht auch der neue ICE-Bahnhof Limburg-Süd, welcher die Metropolen Frankfurt und Köln verbindet. Wie man feststellen kann, von Limburg kommt man schnell und problemlos in die ganze Welt.

Fährt man über die Autobahn, sieht man hoch über der Stadt den Dom über der Lahn thronen. Limburg verfügt über eine sehr gut erhaltene Altstadt, welche jährlich von vielen tausenden Touristen besucht wird.

Für weitere Information zu unserer Heimatstadt könnt ihr den Link zur www.limburg.de Limburger-Homepage benutzen.

         

Geschichtliches in Kurzfassung

Erste urkundliche Erwähnung der "Lintpurc" im Jahre 910. Limburg wuchs im Mittelalter um die vermutlich im 7. Jahrhundert gebaute Burg und das im Jahre 910 gegründete Stift "St. Georg".

Der blühende Handel auf verschiedenen Marktplätzen vor den Toren der Burg, auch bedingt durch die günstige Verkehrslage, prägte sehr bald das Leben in der Handels- und Kaufmannsstadt. Reste der Stadtbefestigungen aus den Jahren 1130, 1230 und 1340 zeigen noch heute die schnelle Entwicklung der aufblühenden Stadt im Mittelalter.

Eng verbunden ist die Geschichte der Stadt mit der Geschichte ihres von 1206 bis 1235 an der Stelle des Stiftes "St. Georg" errichteten Wahrzeichens, dem Dom. Eine Urkunde von 942 sagt, dass ein Konrad Kurzbold das Limburger Stift in seiner Burg errichtet habe.

Schon in der Merowinger-Zeit befand sich eine Straßensicherung an einer wichtigen Furt an der Lahn. Der heute noch vorhandene Brückenturm erinnert an die alten Stadtbefestigungsanlagen.

Am Fuße des Domes befindet sich mit der Limburger Altstadt eines der geschlossensten mittelalterlichen Stadtbilder, das erhalten geblieben ist. Bestimmt wird das Bild der Altstadt durch die dem 13. bis 18. Jahrhundert entstammenden Fachwerkbauten mit ihren oft figürlichen Schnitzereien. Während der noch immer andauernden Sanierungsmaßnahmen konnte auch eines der ältesten Fachwerkhäuser aus dem Jahre 1289 freigelegt und nach Befund restauriert werden: Das gotische Haus Römer 2-4-6, das den Status eines nationalen Denkmals inne hat.

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